Naturpark Bergisches Land
Der Naturpark Bergisches Land, der 1973 gegründet wurde, erstreckt sich über eine Fläche von 2027 Quadratkilometern zwischen Wupper und Sieg und zählt zu den größten Naturparks Deutschlands. Er bietet Lebensraum für mehr als 715.000 Menschen sowie für zahlreiche seltene Pflanzen und Tiere. Die Region besticht durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft, die sowohl von Landwirtschaft als auch von einer der ältesten Industriegeschichten Deutschlands geprägt ist.
Ein besonderes Merkmal des Parks ist die hohe Dichte von 17 Talsperren, für die im Rahmen der Regionalentwicklung nachhaltige Projekte umgesetzt werden. Zu den Highlights zählen die Müngstener Brücke, Schloss Burg und der Baumwipfelpfad Panarbora, die Besucher anziehen.
Der Naturpark wird als Zweckverband von mehreren Städten und Kreisen getragen. Zu seinen Aufgaben gehören der Erhalt der Landschaft, die Förderung des naturnahen Tourismus und die Unterstützung von Bildungsangeboten. Er verwaltet rund 2000 Kilometer Wander- und Radwege und arbeitet eng mit Ehrenamtlichen sowie Kommunen zusammen.